Wenn's drauf
ankommt …
Vorbereitet sein für Notfälle.
Stromausfall, Hochwasser, ein Feuer im Haus, ein Herzstillstand am Küchentisch. Krisen fragen nicht, ob es gerade passt. Wer vorbereitet ist, handelt ruhiger, sicherer und schützt sich und seine Familie.
Warum Vorsorge keine Panikmache ist
Zwischen dem Notruf und der Hilfe
liegen Minuten, die Dir gehören.
Warnsysteme können alarmieren, aber Dich nicht retten. Einsatzkräfte können helfen, aber nicht überall zugleich. Dazwischen liegt eine Spanne, in der es allein auf Dich ankommt. So läuft ein Ernstfall ab:
Es passiert.
Sirene, Warn-App, Rauchmelder. Das System alarmiert Dich. Mehr kann es nicht.
Du wählst 112.
Die Leitstelle nimmt ab, fragt Ort, Geschehen und Details ab und alarmiert. Ab jetzt zählt jede Minute.
Handeln liegt bei Dir.
Erste Hilfe, Fenster schließen, Rucksack greifen. Was Du jetzt tust, hast Du vorher gelernt oder eben nicht.
Einsatzkräfte treffen ein.
Sie helfen. Aber in einer Großlage nicht überall zugleich, und nie schneller als die Lage es zulässt.
Vorsorgen ist besser,
als hilflos dazustehen.
Fang jetzt an, nicht irgendwann
Drei Werkzeuge aus der Fibel.
Direkt hier, direkt nutzbar.
Vorsorge scheitert selten am Wissen, sondern am ersten Schritt. Deshalb sind drei Kernstücke des Buches auf dieser Seite offen zugänglich: Pack Deinen Rucksack ab, rechne Deinen Vorrat aus, drucke Dir die Nummernliste. Kostet nichts, dauert zehn Minuten, und Du bist heute Abend besser vorbereitet als gestern.
Werkzeug 1 · Dein Notfallrucksack
Tipp 15 aus der Fibel„Alle raus“ gilt nicht nur bei Extremwetter. Auch ein Fund von Weltkriegsmunition, ein Brand im Nachbarhaus oder ein Gasleck können eine Evakuierung auslösen. Zum Packen bleibt dann oft keine Zeit. Hake ab, was Du schon hast.
Am Körper und zum Anziehen
Gesundheit
Strom, Licht, Information
Essen und Trinken
Dokumente und Geld
Schlafen und Schlüssel
Wenn Kinder oder Tiere dabei sind
Außerdem sinnvoll
Das war die Kurzfassung. Welche Dokumente in die wasserdichte Hülle gehören, was in den feuerfesten Ordner in der Wohnung kommt und wann Du das Haus gerade nicht verlassen solltest, steht auf den Seiten 44 und 45 der Fibel.
Vollständige Liste im BuchWerkzeug 2 · Notvorrat-Rechner
Tipp 16 aus der FibelDie Fibel empfiehlt einen Vorrat für zehn Tage. Stell ein, für wie viele Menschen und wie lange Du planst.
Grundlage: Mengenangaben pro Person für zehn Tage aus der Notfall-Fibel, Seite 46, nach den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Werte werden linear hochgerechnet und aufgerundet. Futtervorräte für Tiere separat einplanen.
Vorrat ist nur die halbe Miete. Licht und Wärme, Hausapotheke, Hygiene und die Frage, wie Du ohne Strom kochst: Die vollständige Vorratsliste mit allen sieben Kategorien steht auf den Seiten 46 und 47.
Alle sieben KategorienWerkzeug 3 · Deine Notrufnummern-Karte
Bonus 1 aus der FibelIm Ernstfall ist man oft blockiert, und dann zählt jede Minute. Trage Deine lokalen Nummern ein, drucke die Karte aus und häng sie an den Kühlschrank oder leg sie ins Portemonnaie.
Ein Zettel ersetzt keinen Plan. Die zweite Bonus-Liste im Buch ist eine komplette Notfall-Checkliste für den Katastrophenschutz: Sofortmaßnahmen, Strom und Gas prüfen, Kommunikationsplan, Evakuierungsbereitschaft und was nach der Gefahr zu tun ist.
Beide Bonus-Listen sichernErste Hilfe, aber richtig
Wie lange ist Dein letzter
Erste-Hilfe-Kurs her?
So lange wie Deine Führerscheinprüfung? Dann fang hier an. Das sind die sechs Basis-Maßnahmen bei einem Notfall, so wie sie in der Fibel stehen.
Erst schauen, dann handeln. Was ist passiert, wer ist betroffen, was droht als Nächstes?
Bevor Du hilfst, sicherst Du die Lage. Sonst wirst Du selbst zum zweiten Notfall.
Zum Beispiel mit dem Rautek-Rettungsgriff, mit Rettungsring oder Tragetuch. Wichtig: Eigenschutz geht immer vor.
Reagiert die Person? Atmet sie normal? Daran hängt alles, was danach kommt.
Ruhig bleiben, den Anweisungen der Leitstelle folgen und auf Rückfragen warten. Wichtig: Nur die Leitstelle beendet das Gespräch.
Dabei unterstützt Dich die Leitstelle am Telefon. Du bist nicht allein in dieser Minute.
Die fünf W-Fragen der Leitstelle
Druckverband, stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, AED, Ersticken, Schock, Herzinfarkt, Schlaganfall, Hitzschlag, Unterkühlung, Unterzuckerung, Vergiftung, Asthma, Epilepsie: In der Fibel steht jede dieser Situationen Schritt für Schritt, mit Bildern und nach den Leitlinien 2025 von ERC und GRC.
Vier Lagen, vier Reflexe
Was tust Du, wenn es passiert?
Jede Lage hat ihre eigene Logik. Bei Gasaustritt gehst Du ins Gebäude, bei einem Gasunfall sofort raus. Solche Unterschiede entscheiden. Hier je drei Punkte aus der Fibel.
Hochwasser
Kleine Flüsse und Bäche können bei Starkregen enorm anschwellen. Erinnere Dich an die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021.
Halte Dich in den oberen Stockwerken auf und betritt auf keinen Fall den Keller. Bist Du bei Starkregen draußen unterwegs, meide Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen und Unterführungen.
Bei Hochwasser den Strom abschalten, um Kurzschlüsse und damit Brände zu vermeiden.
Wichtige Dokumente in wasserdichten Behältern aufbewahren, Chemikalien und Reinigungsmittel möglichst hoch lagern.
Drei weitere Punkte im Buch: Rückstauverschlüsse, Sandsäcke und Sperrholzplatten, Elementarschadenversicherung.
WeiterlesenBlackout, totaler Stromausfall
Ein längerer großflächiger Stromausfall ist alles andere als unwahrscheinlich. Mögliche Ursachen: Naturkatastrophen, ein Anschlag oder ein instabiles Stromnetz.
Halte alternative Lichtquellen bereit: Taschenlampen, Kerzen, Teelichter und Stirnlampen. Für wichtige Geräte einen Überspannungsschutz und eine Notabschaltung installieren.
Ein Kurbelradio ermöglicht Dir, Dich auch ohne Strom zu informieren. Dasselbe gilt für ein Satellitentelefon und ein Funkgerät. Handy über eine geladene Powerbank oder solarbetriebene Ladegeräte versorgen.
Weil auch Bankautomaten bei einem Stromausfall nicht funktionieren, genügend Bargeld im Haus haben.
Sieben weitere Punkte im Buch: Nachbarschaftshilfe organisieren, Campingkocher richtig einsetzen, Medikamentenvorrat, Löschwasser.
WeiterlesenFeuer
Ein Brand entsteht durch einen Blitzschlag oder eine simple Kerze. Auch hier sind Vorsorge und besonnene Reaktion das A und O.
Rauchmelder in jedem Raum außer Küche und Bad installieren und regelmäßig deren Funktion überprüfen. Gegebenenfalls einen Kohlenmonoxid-Melder anbringen.
Flüchte niemals durch verrauchte Treppenhäuser oder Räume. Schon wenige Atemzüge können lebensgefährlich sein. Gibt es keinen rauchfreien Fluchtweg, mach Dich lautstark an einem Fenster bemerkbar.
Halte Dich möglichst am Boden auf, weil dort weniger Rauch ist. Hilf anderen, aber bringe Dich dabei nicht selbst in Gefahr.
Mehr im Buch: Feuerlöscher und Löschspray am Fluchtweg, das richtige Vorgehen beim Notruf, Verhalten bei Brandverletzungen.
WeiterlesenGase, Dämpfe, Explosionen
Hier zählt angepasstes Verhalten. Und hier wird es kontraintuitiv.
Treten im Freien Gase oder Dämpfe aus, gehe in ein Gebäude, schließe Fenster und Türen und halte Dich möglichst in den oberen Stockwerken auf. Lüftung und Klimaanlage ausschalten.
Kommt es zur Exposition gefährlicher Stoffe in einem Gebäude, verlasse es umgehend. Eine FFP2-Maske schützt vor Viren, Bakterien und gefährlichen Stoffen in der Luft.
Fensterlose Kellerräume, Treppenhäuser, Bäder oder Flure aufsuchen, das Dachgeschoss meiden, keinen Aufzug nutzen. Achtung: Diese Hinweise gelten für Explosionen, nicht für Gasunfälle, bei denen man das Gebäude sofort verlassen sollte.
Mehr im Buch: Wann Tiefgaragen und U-Bahn-Stationen schützen und wann sie selbst zur Gefahr werden.
Weiterlesen
Das Buch
Alles, was im Ernstfall zählt.
Auf 60 Seiten.
„Wenn's drauf ankommt …“ ist der praxisnahe Begleiter für alle, die im Ernstfall vorbereitet sein möchten. Verständlich, ohne unnötige Fachsprache, mit Anleitungen, die Du sofort umsetzen kannst.
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Eine Stunde Lesezeit.
Ein Leben lang vorbereitet.
60 Seiten, gedruckte Ausgabe
- 20 Praxis-Tipps und 4 Digital-Tipps
- Erste-Hilfe-Anleitungen nach den Leitlinien 2025
- Bonus 1: Liste der wichtigsten Notrufnummern
- Bonus 2: Notfall-Checkliste für den Katastrophenschutz
- Handlich genug für Notfallrucksack und Handschuhfach
„Wissen KANN Leben retten.
Handeln RETTET Leben!“

Häufige Fragen
Bevor Du bestellst
Im Gegenteil. Die Fibel sagt es selbst: Wer gut vorbereitet ist, schläft ruhiger und fühlt sich wohler. Es geht nicht darum, Angst zu schüren, sondern darum, die Gefahren nicht kleinzureden und in kleinen Schritten handlungsfähig zu werden.
Die Standards ändern sich. Die Anleitungen in der Fibel folgen den Leitlinien 2025 des European Resuscitation Council und des German Resuscitation Council. Wichtig: Der Ratgeber ersetzt keine Ausbildung in Erster Hilfe. Er ist die Auffrischung dazwischen und der Griff ins Regal, wenn es schnell gehen muss.
Nein. Die Empfehlungen stützen sich auf die offiziellen Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter, des ADAC und der gesetzlichen Unfallversicherung. Es geht um normale Haushalte, nicht um Bunker.
Für Familien, Alleinlebende, Großeltern, Nachbarschaften und Betriebe. Also für alle, die im Ernstfall nicht überlegen wollen, was jetzt zu tun ist. Ein Kapitel richtet sich ausdrücklich an alle, die auch für Kinder Verantwortung tragen.
Nach Eingang Deiner Bestellung geht die Fibel in der Regel innerhalb weniger Werktage raus, Versand innerhalb Deutschlands. Die Rechnung liegt der Lieferung bei.
Ja. Viele bestellen ein zweites Exemplar für die Eltern oder die Nachbarschaft. Ab zehn Exemplaren gibt es einen Staffelpreis, schreib dafür einfach eine kurze Mail.
